Murder House / Deer Head Barn
Über diesen Standort
In Hainaut steht ein niedriges, breites Gebäude, fast verschluckt von dichten Ranken und Bäumen. Sein verwittertes Schindeldach und die überwucherte Fassade werden von einer großen zentralen Öffnung durchbrochen, in der das Heck eines dunklen Fahrzeugs oder Anhängers im Schatten lauert und rechts eine weiße Paneeltür halb verdeckt steht. Drinnen wirkt der Verfall von Dauer: abblätternde Tapeten und Trümmer im Flur, kaputte Möbel, eine Küche mit Holzschränken und gefliester Arbeitsplatte, deren Gegenstände über den Boden verstreut sind, und ein dämmriges Wohnzimmer, in dem ein Kronleuchter, ein geblümtes Sofa und lose Papiere verwahrlosen. Das Esszimmer ist der seltsamste Kontrast: verlassen, doch weitgehend intakt, mit grüner gemusterter Tapete, roter Decke und dunklen Balken, braunen sechseckigen Bodenfliesen, einem Holztisch, der noch mit Tellern und Stühlen gedeckt ist, Porzellan auf der Anrichte, Regalen voller Teller und Teekannen, einem Tierfell auf dem Boden und Vorhängen über einem Heizkörper. Ein verwittertes Holzkruzifix mit geschnitzten Gesichtern ruht auf einem rissigen Regal in einem dämmrigen Raum und verleiht dem ganzen Ort eine stille, unheimliche Atmosphäre.
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